Bayerische Briefe
Psychologe, Politiker, Professor – und jetzt noch Kabarettist
„Wir befinden uns im Jahr 2024 nach Christus. In ganz Bayern schreibt keiner mehr Briefe. In
ganz Bayern? Nein! Ein unbeugsamer Oberbayer hört nicht auf, den Finger in die weiß-blauen
Wunden zu legen. Und das Leben ist nicht leicht für die bayerischen Bürgermeister und
Landrätinnen, die in den Amtsstuben ihrer Pflichten walten…“
In sechs Episoden werden die bayerischen Kommunalpolitiker_innen auf die Schippe
genommen. Das Kabarettduo Huber & Weber präsentiert dazu Originalbriefe, die zeigen, wie
wenig das „Braune“ in den Köpfen und Herzen verschwunden ist: Von der NSDAP-Gedenktafel
am Hörnle über das Jodl-Grab auf der Fraueninsel bis hin zur Bayerischen
Böllerschützenordnung werden schwarz-braune Flecken im weiß-blauen Bayern kabarettistisch
beleuchtet.
Daniela Huber, pensionierte Musikerin der bayerischen Staatsoper und Klaus Weber,
Psychologieprofessor an der Hochschule München
Der Münchner Psychologieprofessor Klaus Weber macht seit mehr als 10 Jahren
Behindertenpolitik im Bezirkstag von Oberbayern – für die Linke. Kleine Erfolge, sowohl in der
Lehre an seiner Hochschule München) als auch in der politischen Arbeit, benötigen, so Weber,
harte Vorarbeiten“.
Bei den Student_innen ist er vor allem beliebt, weil er die heißen Eisen (Rechtsruck in der
Gesellschaft, fehlende Inklusion für Menschen mit Behinderung, Klimakatastrophe etc.) anfasst
und sich nicht nur an ihnen wärmt. Im Bezirk Oberbayern wird er für seine sachkundigen und
umfangreichen Anfragen im Sinne der Menschen mit Behinderung selbst vom
Bezirkstagspräsidenten als „Erfahrungsjurist“ bezeichnet.
Doch nun wechselt Weber in ein neues Metier. Gemeinsam mit der pensionierten Musikerin des
Bayerischen Staatsorchesters, Daniela Huber, tritt er mit dem Stück „Von weiß-blau zu schwarzbraun – bayerische Briefe“ auf. Das Zweistundenprogramm wurde bereits in Rosenheim,
Regensburg, München und weiteren bayerischen Orten aufgeführt – inklusive stark geforderter
Zugaben. Weber schrieb den Text und Huber spielt dazu virtuos Akkordeon.
Am Freitag, 30.01.2026 um 19 Uhr treten sie gemeinsam im Parteibüro der Partei Die
Linke in Straubing (Am Platzl 10, 94315 Straubing) auf. Verraten sei so viel: Die bayerischen
Kommunalpolitiker_innen werden nicht geschont – ebenso wenig wie die Lachmuskeln.

